Aluminium-Bauteile kommen wegen ihrer vorteilhaften Eigenschaften, wie z.B. geringes spezifisches Gewicht, gute Verformbarkeit, hohe elektrische Leitfähigkeit im zunehmenden Maße auch in Anwendungen der Hochspannungs-Energietechnik und Elektronik zum Einsatz. Diese Vorteile werden überall dort genutzt, wo sie technisch und wirtschaftlich eine Optimierung bieten.
Oberflächenbeschichtungen auf diesen Bauteilen erhöhen die Korrosionsbeständigkeit, ermöglichen Lötverbindungen und sorgen für gute elektrische Kontakteigenschaften.
Beschichtet werden sowohl kleine Massenteile als auch größere Einzelteile aus vielen gängigen Knet- und Gußlegierungen.
Dazu setzt AMI DODUCO neben dem klassischen Chemisch-Nickel ein spezielles Verfahren ohne Nickelzwischenschicht ein. Als Endoberflächen kommen Silber, Gold, Zinn und Bronze zum Einsatz.
Durch chemische Vernickelung wird in jüngster Zeit auch der neue Verbundwerkstoff Aluminiumsiliziumkarbid (AlSiC) beschichtet. Um die komplexe Oberfläche dieses Werkstoffs beschichten zu können, wurde ein besonders darauf abgestimmtes Verfahren bei
AMI DODUCO entwickelt. AlSiC wird in der Leistungselektronik zunehmend als Wärmesenke eingesetzt. Es handelt sich um einen Verbund aus Siliziumkarbid, das mit Aluminium getränkt ist. Er vereinigt geringes spezifisches Gewicht mit guter thermischer Leitfähigkeit und einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten, der dem des Halbleitermaterials Silizium angepaßt ist. Damit Wärme gut abgeführt wird, ist der Schaltungsträger für die Leistungselektronik auf die Grundplatte aus dem Verbundwerkstoff AlSiC aufgelötet. Die guten Löteigenschaften der chemischen Nickelschicht sind deshalb für die Funktion von entscheidender Bedeutung.